Nein ist nein

Bedingungslos. Ohne Ausnahme. Auch wenn es manchmal zaghaft, unsicher, ja vielleicht sogar leise ausgesprochen wird. Das berühmte Wort mit den vier Buchstaben besitzt auch dann noch seine Gültigkeit. Es ist ein Begriff, der Grenzen setzt, Ablehnung zum Ausdruck bringt, aber auch die eigenen Vorstellungen, Wünsche und Ziele absteckt. Ein Terminus, der durchaus polarisiert und vor allem in der Erwachsenenwelt mehr und mehr an Popularität einbüßt, stattdessen Seltenheitswert gewinnt. » Weiterlesen

Meinung bilden braucht Zeit

Vieles funktioniert heute auf Knopfdruck. Das Lesen von Online-Artikeln, das Kommentieren, das Verbreiten, Teilen von Informationen. Ein Daumenhoch hier, ein Dislike dort. Unsere Welt – ganz gleich ob analog oder digital – hat Fahrt aufgenommen. Die Dinge werden schneller, optimierter, nichts darf mehr unnötig Zeit kosten. Effizienz steht für Erfolg und der wiederum scheint heute ganz oben auf unserer „Liste“ zu stehen. Noch nie zuvor hatten wir derart wenig Zeit. Für die Arbeit, für Privates, die Familie … Und das, obwohl die Lebenserwartung heute dreimal so hoch ist, wie noch Jahrtausende zuvor. » Weiterlesen

Nachfragen kann vorbeugen

Zwischenmenschliche Kommunikation hat ihre Tücken. Sie ist fehleranfällig, funktioniert nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Da werden Dinge missverstanden, anders interpretiert, in einen völlig neuen Kontext gesetzt. Und das, obwohl wir als Senderinnen oder Sender meist glauben, uns deutlich, ja unmissverständlich ausgedrückt zu haben. Irgendwo, am Weg, zwischen uns und der nachrichtempfangenden Person gehen immer wieder Informationen verloren oder aber werden fälschlicherweise hinzugefügt. Und das meist völlig unbeabsichtigt. Je nach Tagesverfassung, Laune, Müdigkeitsgrad oder Stresslevel können die Dinge anders interpretiert werden. Aber auch unsere eigene Mimik, Gestik, unsere Stimme spielen beim Sprechen eine große Rolle, können der Nachricht eine völlig neue Bedeutung geben. „Wie bitte?“ ist nicht gleich „wie bitte?“. Es ist also nicht immer einfach. Weder für die Sprechenden, noch für all jene, die auf der anderen Seite stehen.

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