CoV19 und das Klima

An kaum jemandem sind die letzten Monate ohne zumindest eine einzige Unbequemlichkeit vorübergegangen: Chaotische Videokonferenzen, abgesagte Veranstaltungen, Unsicherheiten im Berufsleben – die Liste ist lang. So sehr wir Menschen aber auch unter dem Ausbruch des Coronavirus gelitten haben, so sehr hat die Umwelt davon profitiert. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nie mehr so einen starken Rückgang der CO2-Emissionen wie in diesem Jahr, der weltweite Energiebedarf sank, Verkehr und Tourismus gingen jeweils zurück. Zeit zum erleichtert Aufatmen? Leider bei weitem nicht.

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Ziel 8: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Fünf Prozent der Menschen weltweit waren im Jahr 2018 arbeitslos – eine Zahl, die nicht sonderlich groß klingt, bis man erfährt, dass das ganze 172 Millionen Personen sind. Leider hört es damit aber nicht auf: Prognosen zufolge soll diese Zahl jährlich um etwa eine Millionen mehr Menschen wachsen, die keinen Arbeitsplatz erlangen können. Doch auch diejenigen, die eine feste Anstellung besitzen, haben nicht automatisch rosige Aussichten auf ihre Zukunft: 700 Millionen Arbeiter lebten 2018 in moderater oder extremer Armut mit unter 3,20$ Einkommen pro Tag. Ein Betrag, den viele Menschen hierzulande schon beim Frühstück für einen Café Latte ausgeben, den Bagel dazu nicht miteinberechnet. Eigentlich logisch, dass hier etwas getan werden muss – das haben sich auch die UN-Mitgliedsstaaten gedacht, während sie das 8. der Entwicklungsziele verfasst haben.

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