Kommentieren mit kühlem Kopf

Hass im Netz nimmt zu. Laut einer Forsa-Studie im Auftrag der deutschen Landesmedienanstalt NRW sahen sich im Vorjahr 67 Prozent aller Befragten mit Hasspostings konfrontiert. 78 sind es 2018. Ein Anstieg von elf Prozent. Doch was versteht man eigentlich unter „Hate Speech“? Wer ist davon betroffen? Und was hat das nun mit dem Menschenrecht auf freie Meinung zu tun? Darf ich nicht ohnehin alles sagen, die Dinge beim Namen nennen, meine Position vertreten?

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Das Internet vergisst nicht

Nacktbilder. Babyfotos. Geständnisse. Beschimpfungen. Harte Worte. Auf Facebook, Instagram, Snapchat und Co. tummelt sich so allerhand. Menschen, die von der Toilette aus, in die Kamera sprechen, fragwürdige Dinge vermarkten, andere beleidigen, diskriminieren, Fotos teilen, die nicht ihr Eigen sind. Es gibt Nichts, was es nicht gibt. Und es scheint, als hätte uns das Internet nach und nach impulsiver, leichtfertiger werden lassen. » Weiterlesen

Quellen gehören überprüft

Fake News gab es schon immer. Lange vor der Erfindung des Internets, und auch bevor es Zeitungen und Bücher gab. Sie sind kein Phänomen der heutigen Zeit und schon gar nicht auf Donald Trumps alleinigem Mist gewachsen. Jahrhunderte vor ihm bedienten sich Herrscher bereits der Unwahrheit, schufen alternative Fakten, um schneller an ihre Ziele zu gelangen, die Gegner so effektiv wie möglich „aus dem Weg zu räumen“. Darunter auch Pharao Ramses der II. einer der mächtigsten Männer seiner Zeit. Die Schlacht bei Kadesch gegen die Hethiter jedoch verlor er. Dennoch ließ sich der geschlagene Pharao in Ägypten feiern. Er habe gesiegt, erklärte er damals, und ließ den falschen Triumph sogar noch in Stein meißeln. » Weiterlesen