Sklaverei aufgrund von Abstammung

Es ist nicht notwendig, von selbst in den ewigen Kreislauf der Sklaverei zu rutschen – man kann auch das Pech haben, von Geburt an zur Sklaverei verdammt zu sein. Was beinahe nach mittelalterlichen Verhältnissen klingt, ist leider für viele Menschen die harte Realität: Nach wie vor gibt es Leute, die als Sklaven enden, weil bereits ihre Eltern vor ihnen schon versklavt wurden. Der Sklavenstatus ist hierbei also eine Art ungewolltes Erbe, das innerhalb der Familie weitergegeben wird – und das man leider auch nicht so schnell wieder los wird.

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Sklaverei: Menschenhandel

Eine weitere Art der Sklaverei, an die man nicht unbedingt sofort denkt, ist der Menschenhandel. Grob gesagt ist das Prinzip des Menschenhandels, Leute in eine Situation zu bringen, der sie nicht entkommen können – sei dies nun durch falsche Versprechen, Nötigung oder Anwendung von Gewalt – und sie dann auszubeuten. Hierbei sind etwa 51% aller Opfer des Menschenhandels, die identifiziert werden konnten, Frauen, während 28% Kinder und 21% Männer sind.

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Sklaverei: Schuldknechtschaft

Auch eine ursprünglich harmlose Summe an Geld, die man sich geborgt hat, kann einen schlussendlich in einen Teufelskreis aus Schulden und Arbeit treiben, dem man nicht entfliehen kann. Durch Dienstleistungen bemüht man sich darum, all das Geld wieder zurückzuzahlen, das man sich geliehen hat, während die eigenen Schulden immer weiter steigen. Schon bald sind diese so weit außer Kontrolle geraten, dass die Arbeit, die man als Entschädigung zu verrichten hat, kein Ende mehr zu nehmen scheint. Ohne sich dessen bewusst zu sein, ist man tief in die sogenannte Schuldknechtschaft gerutscht – eine Form der Sklaverei, die weltweit etwa 8 Millionen Menschen betrifft.

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