Sexhandel – die tabuisierte Form der Sklaverei

Obwohl Sexhandel direkt hinter dem Drogenhandel das zweitgrößte illegale Gewerbe ist, das rasch am Wachsen ist, so wird dennoch vergleichsweise selten über ihn berichtet. Sexhandel bezeichnet das Erzwingen von sexuellen Handlungen zum Eintreiben von Gewinn, etwa anhand von Gewaltanwendung, Betrug oder Nötigung. Auch sämtliche Fälle, in denen Minderjährige zu sexuellen Akten gezwungen werden, zählen als Sexhandel. Insgesamt sind weltweit etwa 4,8 Millionen Menschen von Sexhandel betroffen, ganze 21 Prozent davon sind Kinder. Zwar sind durchaus auch Buben und Männer Opfer von Sexhandel, allerdings machen Mädchen und Frauen mit 96 Prozent beinahe die Gesamtheit der Betroffenen aus.

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