Prävention: Was ist eigentlich Zivilcourage?

Besonders gut lässt sich Zivilcourage in folgenden Worten beschreiben: Einschreiten, wenn andere wegsehen. Im Großen und Ganzen fasst dies das Prinzip der Zivilcourage sehr gut zusammen, auch, wenn natürlich einiges mehr dahinter steckt. Nimmt man es ganz genau, so bedeutet Zivilcourage wörtlich „Bürgermut“, also mutiges Verhalten im Alltag. Der Mut, um den es dabei geht, erfordert vor allem eines: Dass eine Person sich für eine andere einsetzt, auch, wenn dabei für sie selbst ein Risiko besteht. Um ein Beispiel zu nennen, kann dies etwa bei Mobbing der Fall sein, bei dem eine außenstehende Person einschreitet und sich auf die Seite des Opfers stellt, beziehungsweise diesem den Rücken stärkt.

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Prävention: Ehrbegriff als Quelle der Gewalt

“Ehre” ist ein Begriff, zu dem es kein einheitliches Verständnis gibt. Der Begriff taucht in vielen Kulturen oder auch einzelnen Gruppen auf und hat für diese große Bedeutung. “Ehre” wird oft im Zusammenhang mit Scham oder Schande verwendet, beides Folgen der Verletzung der Ehre, welche “wiederherstellt” werden muss. Diese Wiederherstellung der Ehre kann nun entweder von der Person, die am Ehrverlust schuld ist, selbst durchgeführt werden, aber auch von anderen Mitgliedern der Gemeinschaft, wie etwa der Familie.

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Prävention: Radikalisierung am Beispiel von Rechtsextremismus 2/2

Wie genau man Prävention im Falle von Extremismus bewirken kann, ist besonders heikel. Einerseits möchte man den Jugendlichen klar machen, dass ihre Sichtweise bezüglich gewisser Themen verzerrt ist, andererseits muss man dabei aber auch vorsichtig genug vorgehen, um nicht zu riskieren, dass sich die Betroffenen aus Trotz erst recht weiter in ihre Ideologien verstricken. Was also ist besonders wichtig, wenn man Präventionsarbeit im Bereich des Extremismus leisten möchte?

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Prävention: Radikalisierung am Beispiel von Rechtsextremismus 1/2

Vor allem Jugendliche sind besonders gefährdet, sich von Hasspredigten oder der Verbreitung von Ideologien, in unserem Fall von rechtsextremer Seite, beeinflussen zu lassen, die ihnen eine simple Einteilung der Welt in gut und böse versprechen. Klare Feindbilder wie etwa AusländerInnen, AsylantInnen oder Menschen jüdischen Glaubens dienen als Sündenböcke für alle Probleme der Welt, die es daher mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt, um die “westliche Kultur” vor dem Untergang zu bewahren. Gewalttaten gegen MigrantInnen und Minderheiten werden legitimiert, die Ungleichwertigkeit der Menschen und Kulturen wird betont und der Nationalsozialismus wird verharmlost oder gar verleugnet. Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass Jugendliche so weit in die rechtsextreme Szene abrutschen können?

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Prävention: Diskriminierung

Leider ist Diskriminierung ein gesellschaftliches Phänomen, das auch heutzutage noch viel zu oft vorkommt. Jeder kennt zumindest eine Person, die irgendwann einmal schon diskriminiert wurde, vielleicht wurde man es auch selbst – sei es nun aufgrund von Hautfarbe, Sexualität, Religion oder aus irgendeinem anderen Grund. Für die Diskriminierung sind Vorurteile verantwortlich, die den TäterInnen schon von klein auf von ihrem Umfeld mitgeteilt werden, etwa von ihren Eltern und Verwandten, weswegen es umso wichtiger ist, dass sich Jugendliche früh genug damit auseinandersetzen, was denn nun wirklich an diesen Verallgemeinerungen oder gar Feindbildern dran ist.

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Prävention: Sucht

In eine Sucht hineinzurutschen, kann für Jugendliche sehr einfach sein. Vielleicht beginnt es damit, dass sie es genießen, auf Partys so lange trinken zu können, bis die Welt für einen Moment völlig unbeschwert und verschwommen wirkt. Vielleicht auch damit, dass sie sich im Kreis mit Freunden auch mal eine Zigarette anstecken aus Neugier, was denn die anderen daran finden. Vielleicht geraten sie aber auch in eine ganz andere Art der Sucht, die der Essstörungen. So individuell die Umstände jedoch auch sein mögen – sind sich die Jugendlichen dessen bewusst, wie sie mit Symptomen von Abhängigkeit umgehen sollen, so können sie oft noch rechtzeitig gegensteuern, bevor es zur ausgereiften Sucht kommt.

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Prävention: Mobbing

Mobbing – der Albtraum eines/r jeden SchülerIn. Jeden Morgen aufs Neue ist das Aufstehen für die Schule eine Überwindung, jeder Tag beginnt mit demselben starren Blick auf den Boden beim Betreten der Klasse, jede Pause wird begleitet von der Angst, dass es wieder passiert. Das Getuschel, das Verstecken von Schulsachen, die blöden Kommentare der anderen, ja vielleicht sogar das Schubsen und Schlagen – Mobbing hat so viele Gesichter, dass es für Außenstehende oft gar nicht so leicht auszumachen ist. Umso wichtiger also auch für alle Jugendlichen, zu wissen, wie sie sich dagegen wehren können.

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Prävention: Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt ist ein eher unangenehmes Thema, über das oft geschwiegen wird, obwohl es im Alltag sehr wohl präsent ist. Damit gemeint sind sämtliche Übergriffe sexueller Natur, mit denen die betroffenen Personen nicht einverstanden sind. Ob es nun um die sexuelle Belästigung von Frauen oder gar die Vergewaltigung von Kindern geht – fest steht, dass Handlungen dieser Art nicht nur klarer Machtmissbrauch und Zeichen von Aggression sind, sondern auch in jedem Fall unterbunden werden müssen. Um das zu erreichen, gibt es zahlreiche Projekte und Workshops, bei denen sich die Teilnehmer intensiv mit sexualisierter Gewalt auseinandersetzen und im Zuge dessen sensibilisiert werden, was dieses Thema angeht.

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Prävention – Eingreifen, bevor es zu spät ist.

Prävention ist ein Begriff, der jedem schon irgendwann einmal untergekommen ist. Sei es nun in der Medizin, in der sozialen Arbeit oder in der Kriminologie – Prävention taucht in den unterschiedlichsten Domänen in den unterschiedlichsten Formen auf. Aber was genau bedeutet Prävention eigentlich? Welche Arten der Prävention gibt es? Und was kann man sich grundsätzlich unter Prävention vorstellen?

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