Nein ist nein

Bedingungslos. Ohne Ausnahme. Auch wenn es manchmal zaghaft, unsicher, ja vielleicht sogar leise ausgesprochen wird. Das berühmte Wort mit den vier Buchstaben besitzt auch dann noch seine Gültigkeit. Es ist ein Begriff, der Grenzen setzt, Ablehnung zum Ausdruck bringt, aber auch die eigenen Vorstellungen, Wünsche und Ziele absteckt. Ein Terminus, der durchaus polarisiert und vor allem in der Erwachsenenwelt mehr und mehr an Popularität einbüßt, stattdessen Seltenheitswert gewinnt. » Weiterlesen

Offenheit macht Neues möglich

Wir alle haben Angst. Vor Dunkelheit, dem Nachbarshund oder wenn wir im Hochseilgarten mal ganz oben stehen. Sie ist vielfältig. Individuell. Immer irgendwie anders und meist nicht gerade positiv besetzt. Doch Angst, das undeutliche Gefühl des Bedrohtseins, gehört dazu, ist Teil unseres Menschseins. Ohne sie hätten wir Säbelzahntiger, Höhlenlöwe und Co. wohl kaum überlebt. Und auch heute noch schützt uns die Emotion vor so manchem Risiko. In ihrer Warnfunktion stellt sie sich dem Menschen in den Weg, versucht uns von möglichen Gefahren fernzuhalten. Doch sie kann auch mobilisieren, Kräfte freisetzen, uns zu Leistungen treiben, die unter normalen Umständen so wohl kaum möglich wären. » Weiterlesen

Schau’ hin, nicht weg!

Auch das Hinsehen braucht Übung. In einer Welt, in der täglich mehrere tausend Werbebotschaften auf uns einprasseln, das Handy ein fixer Bestandteil unseres Lebens ist und wir durchschnittlich alle 18 Minuten online gehen, kann es anfangs schwerfallen, den Blick von alledem abzuwenden. Wir haben verlernt, einfach nur da zu sitzen, unsere Umgebung genau zu beobachten. Doch exakt das braucht die Zivilcourage – Aufmerksamkeit und den Mut, einzugreifen. Von alleine kommt das alles nicht. Es bedarf Übung, muss wie ein Muskel immer und immer wieder trainiert werden. Schritt für Schritt. Und genau dafür folgt hier nun eine kleine Anleitung, ein Vorschlag, wie Zivilcourage funktionieren könnte. » Weiterlesen

Misch’ dich ein, aber nicht auf

Courage ist Französisch und steht für Mut oder Beherztheit. Ganz gleich, ob man sich seinen Freunden in den Weg stellt, das erste Mal einen Baum erklimmt oder aber Fremde auf der Straße um Auskunft bittet – Mut kann viele Gestalten annehmen. Laute, auffallende, nach Aufmerksamkeit schreiende. Aber auch leise, zurückhaltende.

“Es erfordert viel Mut, sich seinen Feinden in den Weg zu stellen, aber noch mehr, sich seinen Freunden in den Weg zu stellen.” – Albus Dumbledore

Zu den stilleren zählt die Zivilcourage, der sogenannte Bürgermut – sich für jemanden einsetzen, sie vor Angriffen schützen, ihn gegen ungerechtes Behandeln verteidigen. Dafür braucht es Aufmerksamkeit. Wachsame Augen. Offene Ohren. Anders würde man sie nicht sehen. Die Beleidigungen, Hänseleien, das aktive Ausgrenzen, das Schubsen, die Schläge. Es ist nämlich gleichgültig, ob jemand verbal, mit Worten, psychisch oder aber durch physische Gewalt zu Schaden kommt. Es geht nicht nur um die buchstäbliche Faust auf der Nase, auch Worte, Gesten können verletzen. Wahrnehmen ist ein erster Schritt. Erst dann kann eingegriffen werden. Doch genau hier hapert es.  » Weiterlesen