Gewalt gegen Frauen: Protest gegen Vergewaltigung in Chile

Am 25. November versammeln sich unzählige Frauen in Chile, um ihrer Wut auf die Gewalt, der sie tagtäglich ausgesetzt sind, Luft zu machen. Sie tragen Augenbinden oder haben Kunstblut auf ihr Gesicht und auf ihre Arme aufgetragen, zeigen mit ihren Fingern nach vorne, rufen den Text, der ihr Leid in Worte fasst. „Der Vergewaltiger bist du!“, schleudern sie den Kameras entgegen, „Es sind die Bullen! Die Richter! Der Staat!“

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Gegen die Gewalt – Südamerikas Frauen reicht es.

Zur Zeit der #MeToo-Bewegung sitzen auch Südamerikas Frauen nicht still. Immer mehr von ihnen streben nach Positionen in der Politik, um aufmerksam auf die Probleme zu machen, mit denen sie sich täglich herumschlagen müssen. Obwohl oft von vielen Seiten versucht wird, die Frauen in der Politik einzuschüchtern oder wieder zu vertreiben, so halten diese dennoch an ihrem Ziel fest: Der Gewalt gegen Frauen muss ein Ende gesetzt werden.

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Indigene Völker: Rechte, die mit Füßen getreten werden

Sie würden abgeschottet, fernab der Zivilisation leben, sich mit Lianen von Baum zu Baum schwingen, mit Pfeil und Bogen durch die Wälder huschen. Naturverbunden – die Edlen Wilden eben. Zu Kolumbus Zeiten waren die Indigenen Völker zwar als Menschen anerkannt, politische oder gar wirtschaftliche Rechte sprach man ihnen dennoch ab – ein Freibrief für Ungleichbehandlung, Unterdrückung, oder kulturelle, physische Ausrottung. Ein Freibrief, der auch heute noch seine Gültigkeit zu haben scheint. » Weiterlesen