Kindersoldaten – Der Weg zurück ins Leben

Nach einer langen Zeit des Daseins als Kindersoldat ist es sehr schwer, wieder in eine andere Realität zurückzukehren. Oft geht es den befreiten Kindern sogar anfangs schlechter als zu der Zeit, in der sie noch bei ihren Truppen waren. Das Gewicht ihrer Taten prasselt geradezu auf sie ein und sie drohen, in Depressionen zu verfallen oder Anzeichen des Posttraumatischen Stresssyndroms zu entwickeln.

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Kindersoldaten – Warum ausgerechnet die jüngsten?

Besonders häufig wird über die Kinder berichtet, die aus Schulen oder ihrem Zuhause gezerrt wurden und zwangsrekrutiert wurden. Sehr im Vordergrund steht dabei, dass die Kinder gar keine andere Wahl haben, als für die Milizen in den Krieg zu ziehen. Folter, Vergewaltigung und Gewalttaten, die an den Familien der Kinder verübt werden, sollen sie dazu zwingen, zu Kriegern zu werden. In der Realität ist der Anteil dieser Zwangsrekruten unter den Kindersoldaten allerdings eher gering.

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Kindersoldaten – Auge in Auge mit dem Tod

Für viele von ihnen ist es inzwischen vertrauter, eine Waffe in der Hand zu halten, als einen Stift. Schule gibt es für sie keine, die einzige „Bildung“, die sie erhalten, ist meist von den Terrormilizen stark beeinflusst und verherrlicht deren Ziele. Viele von ihnen können gerade einmal an ihren Fingern abzählen, wie viele Leute sie getötet haben, doch wie sie das tun müssen, das wissen sie genau.

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Kindersoldaten – ein erschreckend verbreitetes Thema

Mit achtzehn werden hierzulande junge Männer zur Stellung einberufen – also mit dem Beginn des Erwachsenseins. Und selbst dann haben sie noch die Chance, sich zu entscheiden, ob sie denn nun den Wehrdienst oder den Zivildienst absolvieren möchten. Für viele junge Männer ein unerwünschtes Hindernis auf dem Weg zum Erwachsenwerden
– doch vor allem ist die Tatsache, vor diese Wahl gestellt zu werden, ein Privileg, dessen wir uns gar nicht wirklich bewusst sind.

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