Straßenkinder: Rückkehr ins normale Leben

Ist man erst einmal auf der Straße gelandet, kommt man nicht so schnell wieder von dort weg. So sieht leider der triste Ausblick auf die Zukunft für viele Straßenkinder aus, unabhängig davon, ob sie sich nun freiwillig für ein Leben auf der Straße entschieden haben oder nicht. Oft mangelt es ihnen an den nötigen Qualifikationen, um sich eine Arbeit zu suchen, die ausreichend gut bezahlt ist, um all die Kosten zu decken, die mit dem Übergang in ein normaleres Leben anfallen würden. Damit diejenigen Straßenkinder, die die Straße im Austausch gegen ein sichereres Umfeld wieder verlassen möchten, dies auch tun können, ist es wichtig, dass sie dabei die richtige Unterstützung erhalten.

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Raus aus dem Sexhandel und zurück ins Leben. Nur wie?

Die Wege, auf denen man in die Falle des Sexhandels tappen kann, sind zahlreich, die Geschwindigkeit, mit der man schließlich auch in dieser gefangen bleibt, ist rasant. Viel schwieriger und langwieriger ist dahingegen der Prozess, sich seinem Sexhändler zu entwinden und einen (Wieder-)Einstieg in ein normales Leben zu schaffen. Dies schaffen allerdings nur die wenigsten Betroffenen auf eigene Faust, weswegen es notwendig ist, dass genügend Institutionen vorhanden sind, die ihnen dabei unter die Arme greifen können.

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Kindersoldaten – Der Weg zurück ins Leben

Nach einer langen Zeit des Daseins als Kindersoldat ist es sehr schwer, wieder in eine andere Realität zurückzukehren. Oft geht es den befreiten Kindern sogar anfangs schlechter als zu der Zeit, in der sie noch bei ihren Truppen waren. Das Gewicht ihrer Taten prasselt geradezu auf sie ein und sie drohen, in Depressionen zu verfallen oder Anzeichen des Posttraumatischen Stresssyndroms zu entwickeln.

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Einsamkeit im Alter: Ein unumgängliches Phänomen?

Jeder hat von ihr gehört, einige haben sich schon mit ihr beschäftigt und viele fürchten sich vor ihr – die berühmte Einsamkeit im Alter, von der immer mehr Leute betroffen sind. Was macht man denn, wenn man eines Tages wirklich ganz alleine wohnt? Kann man der Isolation denn gar nicht entgehen? Und was kann man tun, wenn man irgendwann bei alltäglichen Arbeiten Hilfe benötigt?

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Schau’ hin, nicht weg!

Auch das Hinsehen braucht Übung. In einer Welt, in der täglich mehrere tausend Werbebotschaften auf uns einprasseln, das Handy ein fixer Bestandteil unseres Lebens ist und wir durchschnittlich alle 18 Minuten online gehen, kann es anfangs schwerfallen, den Blick von alledem abzuwenden. Wir haben verlernt, einfach nur da zu sitzen, unsere Umgebung genau zu beobachten. Doch exakt das braucht die Zivilcourage – Aufmerksamkeit und den Mut, einzugreifen. Von alleine kommt das alles nicht. Es bedarf Übung, muss wie ein Muskel immer und immer wieder trainiert werden. Schritt für Schritt. Und genau dafür folgt hier nun eine kleine Anleitung, ein Vorschlag, wie Zivilcourage funktionieren könnte. » Weiterlesen

Hilfe braucht Hilfe

Eine Straßenbahn. Irgendwo in Graz. Es ist Nachmittag. Nach-Hause-Fahrzeit. Auf einem Viererplatz hocken Kinder. Sie unterhalten sich. Kichern in normaler Gesprächslautstärke. Zwei Reihen weiter sitzt eine Frau. Sie beobachtet die Gruppe mit grimmigem Ausdruck. Ihr Gesicht verzerrt sich mit jedem Wort, jedem Lachen, das zu ihr herüber dringt. Als eines der Mädchen ein weiteres Mal kichert, dreht sie sich ruckartig um. Sie bebt vor Zorn. Ob sie sich nicht endlich zusammenreißen, still und artig sein könnten, die “bleden Gfraster, die depperten Trutschen!”. Die Mädchen wären schließlich nicht alleine auf dieser Welt, würden hier allen tierisch auf die Nerven gehen. Sie hätte die Szenerie nun lange genug ertragen müssen, sähe nicht ein, weshalb die Jugend derart rücksichtslos mit ihr umgehe. Die Mädchen erstarren. Erschrocken blicken sie der Frau entgegen, die gerade zu einer weiteren Schimpftirade ausholt. In der Straßenbahn ist es still geworden. Die Einen blicken betreten zu Boden. Andere halten ihre Smartphones in der Hand, tun so, als hätten sie gerade wichtige Mails zu verfassen. Die Einzige, die nun wirklich laut ist, ist sie. Die Frau, die mit hochrotem Kopf wild gestikulierend Respekt und gutes Benehmen einfordert.  » Weiterlesen