Nachfragen kann vorbeugen

Zwischenmenschliche Kommunikation hat ihre Tücken. Sie ist fehleranfällig, funktioniert nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Da werden Dinge missverstanden, anders interpretiert, in einen völlig neuen Kontext gesetzt. Und das, obwohl wir als Senderinnen oder Sender meist glauben, uns deutlich, ja unmissverständlich ausgedrückt zu haben. Irgendwo, am Weg, zwischen uns und der nachrichtempfangenden Person gehen immer wieder Informationen verloren oder aber werden fälschlicherweise hinzugefügt. Und das meist völlig unbeabsichtigt. Je nach Tagesverfassung, Laune, Müdigkeitsgrad oder Stresslevel können die Dinge anders interpretiert werden. Aber auch unsere eigene Mimik, Gestik, unsere Stimme spielen beim Sprechen eine große Rolle, können der Nachricht eine völlig neue Bedeutung geben. „Wie bitte?“ ist nicht gleich „wie bitte?“. Es ist also nicht immer einfach. Weder für die Sprechenden, noch für all jene, die auf der anderen Seite stehen.

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