Prävention: Was ist eigentlich Zivilcourage?

Besonders gut lässt sich Zivilcourage in folgenden Worten beschreiben: Einschreiten, wenn andere wegsehen. Im Großen und Ganzen fasst dies das Prinzip der Zivilcourage sehr gut zusammen, auch, wenn natürlich einiges mehr dahinter steckt. Nimmt man es ganz genau, so bedeutet Zivilcourage wörtlich „Bürgermut“, also mutiges Verhalten im Alltag. Der Mut, um den es dabei geht, erfordert vor allem eines: Dass eine Person sich für eine andere einsetzt, auch, wenn dabei für sie selbst ein Risiko besteht. Um ein Beispiel zu nennen, kann dies etwa bei Mobbing der Fall sein, bei dem eine außenstehende Person einschreitet und sich auf die Seite des Opfers stellt, beziehungsweise diesem den Rücken stärkt.

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Misch’ dich ein, aber nicht auf

Courage ist Französisch und steht für Mut oder Beherztheit. Ganz gleich, ob man sich seinen Freunden in den Weg stellt, das erste Mal einen Baum erklimmt oder aber Fremde auf der Straße um Auskunft bittet – Mut kann viele Gestalten annehmen. Laute, auffallende, nach Aufmerksamkeit schreiende. Aber auch leise, zurückhaltende.

“Es erfordert viel Mut, sich seinen Feinden in den Weg zu stellen, aber noch mehr, sich seinen Freunden in den Weg zu stellen.” – Albus Dumbledore

Zu den stilleren zählt die Zivilcourage, der sogenannte Bürgermut – sich für jemanden einsetzen, sie vor Angriffen schützen, ihn gegen ungerechtes Behandeln verteidigen. Dafür braucht es Aufmerksamkeit. Wachsame Augen. Offene Ohren. Anders würde man sie nicht sehen. Die Beleidigungen, Hänseleien, das aktive Ausgrenzen, das Schubsen, die Schläge. Es ist nämlich gleichgültig, ob jemand verbal, mit Worten, psychisch oder aber durch physische Gewalt zu Schaden kommt. Es geht nicht nur um die buchstäbliche Faust auf der Nase, auch Worte, Gesten können verletzen. Wahrnehmen ist ein erster Schritt. Erst dann kann eingegriffen werden. Doch genau hier hapert es.  » Weiterlesen