Zehn Tipps für eine gute Nachbarschaft – Teil 3

Zum Abschluss unserer Serie “Zehn Tipps für eine gute Nachbarschaft” schauen wir heute noch auf die Tipps 8 bis 10 – und klären darin unter anderem, warum es so wichtig ist, auf Sauberkeit zu achten und auch die Blumen der Nachbarn zu gießen, wenn diese auf Urlaub sind.

Tipp 8: Achten Sie auf Sauberkeit!

Womit wir beim Thema wären: Selbst Ihre Terrasse sollten Sie aus hygienischen und ästhetischen Gründen nicht zu einer Müllhalde umfunktionieren – die Ihrer Nachbarn aber schon gar nicht. Das bedeutet auch: Keinen Müll direkt an der Grundstücksgrenze lagern, jede Art von Müll immer artgerecht entsorgen und auch jede Art von Gestank vermeiden – übermäßiger Zigarettenrauch oder das Abheizen von Grünschnitt außerhalb der erlaubten Zeiten in einem Kalenderjahr sind tabu!

Tipp 9: Kleine Dienste erhalten die Freundschaft!

Ihre Nachbarn fahren auf Urlaub? Bieten Sie ihnen doch an, sich in der Zwischenzeit um die Post oder um die Pflanzen zu kümmern. Sie werden sehen, Ihre Nachbarn werden das auch für Sie tun.

Auch die Blumen der Nachbarn zu gießen, wenn diese auf Urlaub sind, kann nicht schaden und kommt auch gut an.

Tipp 10: Schauen Sie nicht weg!

Auch wenn es Sie eigentlich nichts angeht und Sie selbst wahrscheinlich schon genug um die Ohren haben: Haben Sie auch ein Auge auf die Sorgen und Nöte anderer. Und das Wichtigste: Schauen Sie auf keinen Fall weg, wenn etwas Gravierendes in Ihrer Nachbarschaft passiert oder Sie irgendeine Form von Gewalt bemerken. Wenden Sie sich in diesem Fall an die dafür spezialisierten Stellen. Wenn Sie Gewalt beobachten, ist immer die Polizei zuständig, bei Kindeswohlgefährdung gibt es die Hotlines der Kinder- und Jugendhilfe. Im Konfliktfall gibt es in einigen Städten eigene Konfliktlösungsunterstützung, wie z.B. das Nachbarschaftsservice in Graz.

Und noch etwas ganz Wichtiges zum Schluss: Haben Sie Geduld mit Ihren Nachbarn und seien Sie tolerant – jeder macht mal Fehler! Das bedeutet auch mal, ein Auge zuzudrücken. Das bedeutet aber nicht, dass Sie alles in sich hineinfressen müssen. Sprechen Sie die Dinge ruhig an, die Ihnen nicht passen – aber machen Sie es stets höflich und wertschätzend. Erzählen Sie Ihren Nachbarn nicht nur das Problem, überlegen Sie  auch, was sie sich wünschen würden und was Sie selbst zur Veränderung beitragen könnten. Das kann es für die Nachbarn auch leichter machen, auf ein Gespräch einzusteigen.

Wir werden in den nächsten Wochen einige der obigen Tipps noch einmal aufgreifen bzw. vertiefen und Ihnen dann auch anhand konkreter Fälle zeigen, was Sie machen und an wen Sie sich wenden können, wenn Sie oder Ihre Nachbarn davon betroffen sind.

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