Zehn Tipps für eine gute Nachbarschaft – Teil 2

Warum man als Nachbarn öfter miteinander reden sollte und was man als Haustierhalter gegenüber seinen Nachbarn beachten muss, behandeln wir in diesem Blogbeitrag mit den Tipps 4 bis 7 für eine gute Nachbarschaft.

Tipp 4: Reden Sie miteinander!

Das ist ganz wichtig: Suchen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn nicht nur dann, wenn Sie etwas brauchen oder etwas zu erzählen haben, sondern erkundigen Sie sich auch „einfach so“ nach dem Befinden Ihrer Nachbarn. Vielleicht haben sie Ihnen ja eine Neuigkeit zu berichten, die auch für Sie interessant oder spannend sein könnte – vielleicht aber auch nicht. Dann war es hoffentlich trotzdem ein gutes Gespräch für Sie. Nicht jede Konversation muss auf eine Absicht hinauslaufen.

Tipp 5: Kontrollieren Sie Ihre Haustiere!

Ein ebenso wichtiger Punkt: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht ununterbrochen bellt, sammeln Sie in den Grünanlagen um das Haus seine Exkremente ein und lassen Sie ihn nicht unbeaufsichtigt auf den Rasen Ihrer Nachbarn. Bitten Sie auch hier Ihre Nachbarn, sich bei Ihnen zu melden, wenn es Probleme geben sollte, z. B. wenn Ihr Hund in Ihrer Abwesenheit viel bellt. Versetzen Sie sich in die Position Ihrer Nachbarn – fremder Lärm stört oft viel mehr als eigener.

Tipp 6: Parken Sie Ihr Auto dort, wo es hingehört!

Das gilt sowohl für Ihr Auto als auch für das Ihrer Gäste! Sie haben einen Parkplatz und im Normalfall gibt es Besucherparkplätze in jeder Wohnsiedlung – das gibt Ihnen aber nicht das Recht, auch die Einfahrten Ihrer Nachbarn zuzuparken. Respektieren Sie das und ermutigen Sie Ihre Gäste auch dazu, mit den Öffis zu fahren und einen kleinen Fußmarsch einzuplanen, falls es mit den Parkflächen bei Ihnen wirklich einmal knapp werden sollte. Lassen Sie Ihren Motor auch auf keinen Fall spätnachts oder frühmorgens laufen. Das kostet unnötig Benzin, belastet die Umwelt, ist schlecht für den Motor und kann Ihre Nachbarn nerven. Das Schlagen von Autotüren ist genauso tabu wie das Leuchten der Scheinwerfer ins Schlafzimmer. Niemand will mitten in der Nacht geweckt werden.

Tipp 7: Das Grundstück der Nachbarn ist tabu!

Damit schließt sich der Kreis: Genauso wenig wie Ihr Auto auf dem Parkplatz Ihrer Nachbarn etwas verloren hat, haben Sie etwas auf einem fremden Grundstück zu suchen – es sei denn, Sie haben die Erlaubnis dafür. Respektieren Sie die Privatsphäre Ihrer Nachbarn und pflanzen Sie keine Pflanzen oder Bäume direkt an der Grundstücksgrenze – schauen Sie auch, dass Ihr Müll fern davon bleibt.

Welche vermeintlichen Kleinigkeit die gute Nachbarschaft noch erhalten, sehen wir uns nächste Woche im Blogbeitrag mit den Tipps 8 bis 10 genauer an.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.