Nachhaltiges Verpacken einmal einfach!

Angesehen, aufgerissen und schon im Abfall gelandet – jedes Jahr gehen die Mülltonnen im Innenhof förmlich über vor Geschenkpapier, dem man scheinbar nicht entkommen kann. Kann man? Man kann! Und zwar auf sehr kreative Weise!

Die folgenden Arten, Geschenke einzupacken, sind Ideen, wie man Weihnachten etwas nachhaltiger gestalten kann. Möchten Sie die vollgestopften Mülltonnen im Hof am liebsten umgehen? Dann schenken Sie einmal anders und unspirieren auch die Beschenkten zu umweltfreundlicheren Päckchen!

Alte Zeitungen oder Backpapier

Eine sehr einfache Möglichkeit, um seine Geschenke etwas abfallfreier zu verpacken, wären da zum Beispiel alte Zeitungen. Dafür reicht es, ein oder zwei Tageszeitungen aufzubewahren und die Geschenke dann darin einzuwickeln. Sieht nicht nur ziemlich originell aus, es ist (meiner Meinung nach) auch um einiges handlicher, als herkömmliches Geschenkpapier! Auch Backpapier eignet sich hervorragend zum Einpacken – und sollte es beim Auspacken der Geschenke nicht zerreißen, kann man es sogar wiederverwenden.

Sollten die Geschenkpapieralternativen dennoch etwas zu „langweilig“ aussehen, kann man schnell mit Wasserfarben nachhelfen und diesen etwas mehr Pepp verpassen.

Alte Versandkartons

Versandkartons eignen sich sehr gut zur Wiederverwendung. Im Laufe des Jahres erhält so ziemlich jeder Haushalt wertvolles Verpackungsmaterial in verschiedensten Größen. Haben Sie genügend Platz es zu verstauen bis es am Tag X eine neue Bestimmung findet, dankt es die Umwelt. Beim Verschönern des Wiederverwerteten lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf: ob Farben oder bunte Schleifen, alles ist erlaubt.

„Geschenk im Geschenk“

Auch das Matrjoschka-Prinzip ist eine Art, auf die man überflüssigen Müll gut vermeiden kann: Man braucht gar keine Verpackung, denn das Geschenk ist die Verpackung! Wie das funktionieren soll? Ganz einfach: Verschenkt man zum Beispiel ein Bade-Set zu Weihnachten, dann kann man rundherum ein Handtuch wickeln und dieses dann mit einer Schleife zum Paket verschnüren. Bei Kochsachen funktioniert dies ebenso gut: Schürzen lassen sich ebenfalls sehr schnell zur „Verpackung“ umfunktionieren.

Furoshiki

Eine besonders hübsche Weise, auf die man Geschenkpapier umgehen kann, ist das sogenannte „Furoshiki“. Dies ist die Bezeichnung für ein meist quadratisches Tuch, das in Japan als Verpackung für Geschenke, aber auch als Tragetasche verwendet wird.

Es gibt eine ganze Menge an Knotentechniken, die man anwenden kann, um ein Furoshiki zu einer hübschen Geschenkverpackung zu machen – hier sind einige davon! Die Päckchen sehen dann nicht nur hübsch und weihnachtlich aus, man kann auch die Tücher wiederverwenden, in die die Geschenke gewickelt wurden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.