In der Nachbarschaft, da ist was los!

Das neue Jahr bietet einen guten Anlass, um sich in der Nachbarschaft umzuhören, was es Neues gibt – und um neue Kontakte zu knüpfen, sowohl online als auch offline. 

Willkommen zurück im Alltag!

Montag, der 8. Jänner 2018: Die Weihnachtsferien sind vorbei, der (Arbeits-)Alltag ist eingekehrt und das neue Jahr spornt viele zur Veränderung an. Die klassischen Vorsätze reichen von mehr Sport zu betreiben, mit dem Rauchen aufzuhören, weniger Süßes zu essen bis hin zu mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Doch würde man darunter auch die eigenen Nachbarn reihen?

Warum Nachbarn so wichtig sind

Neujahrsvorsatz hin oder her – das neue Jahr bietet eine gute Chance, um mehr Zeit mit den Nachbarn zu verbringen oder auch (erstmals) mit ihnen in Kontakt zu treten. Vielleicht ist gerade jemand neu eingezogen, dann bietet sich ein erstes Kennenlernen an. Aber auch sonst gibt es viele Situationen, in denen nachbarschaftlicher Rat zwar nicht teuer, aber hilfreich ist: Wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, wenn man dringend jemanden zum Reden braucht oder einfach nur wissen will, wo das nächste Jugendamt ist. Wenn man Unterstützung beim Zusammenbauen des Kinderbetts braucht oder sich nur kurz das Mehl ausborgen möchte, weil man sonst den Kuchen für den Abend nicht mehr fertigmachen kann und das Geschäft nebenan bereits geschlossen hat. Wenn man auf Urlaub fährt und die Blumen und Pflanzen in sicheren Händen wissen möchte. Nachbarn sind da, wenn man sie braucht.

Mit Nachbarn ins Gespräch kommen

Deshalb lohnt es sich durchaus, den Kontakt zu den Nachbarn aktiv zu suchen, auch wenn man im Moment vielleicht (noch) nichts von ihnen braucht. Wer sich jedoch nicht nur mit den unmittelbaren Nachbarn, sondern gleich mit der gesamten Wohnsiedlung vernetzen will, hat hierfür mehrere Möglichkeiten. Einerseits gibt es eigene Nachbarschafts- und Stadtteilzentren in der Stadt Graz. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Online-Kommunikation mit Nachbarn

Andererseits gibt es auch Online-Portale wie “Fragnebenan – Das Netzwerk für gute Nachbarschaft“. Hier kann man mit den Nachbarn im Umkreis von maximal 10 Gehminuten online kommunizieren und so nützliche Informationen zu Neueröffnungen, Baustellen, zugelaufenen Haustieren oder Veranstaltungen in der Nähe erfragen. Außerdem findet man zahlreiche Inhalte rund um Nachbarschaftshilfe und -aktivitäten. Über 55.000 Nachbarn aus ganz Österreich haben sich laut offizieller Homepage bereits angemeldet und nutzen das kostenlose und sichere Service (die genaue Adresse bleibt für User unsichtbar).

Begonnen hat “Fragnebenan” als Verein in Wien. Mittlerweile erstreckt sich der Zulauf seiner NutzerInnen über ganz Österreich. Es gibt eine eigene “Online-Hausordnung“, die für jedes Mitglied (also jeder, der sich online registriert) gilt sowie die Möglichkeit sich als Online-Gruppe zu organisieren, um sich bsp. über Veranstaltungen in der Nähe auszutauschen. Auf einem eigenen Blog werden zusätzliche Tipps gegeben, wenn man beispielsweise einen Installateur im Raum Graz sucht. Jeder Nachbar kann so etwas zum Gesamtbild der Seite beitragen und Teil einer großen Community werden, die sich gegenseitig unterstützt. Für die Kommunikation unter Nachbarn eröffnen sich so ganz neue Wege, um miteinander in Kontakt zu treten – und das mit nur wenigen Klicks.

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