Bildung: Schule während Corona

Bildung ist ein Menschenrecht – das haben wir bereits im letzten Beitrag festgestellt. Genauso wie die Tatsache, dass dieses Menschenrecht eben nicht überall und jederzeit eingehalten wird. Momentan muss man dafür nicht einmal sehr lange nach Beispielen suchen: Derzeit braucht man sich nur zu fragen, ob man sich denn sicher ist, dass SchülerInnen tatsächlich adäquaten Unterricht erhalten und somit ihr Recht auf Bildung ausreichend ausüben können.

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Bildung: Was versteht man eigentlich darunter?

Was genau ist eigentlich Bildung? Eine Frage, die zunächst überflüssig und leicht zu beantworten scheint. Doch denkt man einmal darüber nach, so stellt man schnell fest, dass sich nicht so einfach eine einheitliche Definition für den Begriff der Bildung finden lässt. Mehr noch: Tatsächlich gibt es überhaupt gar keine solche Definition, da Bildung ein sehr individuelles Konzept ist. Ist es das Lernen in der Schule? Ist es das Aneignen gewisser Charaktereigenschaften im Laufe des Lebens? Oder ist Bildung gar etwas ganz Anderes?

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Prävention: Was ist eigentlich Zivilcourage?

Besonders gut lässt sich Zivilcourage in folgenden Worten beschreiben: Einschreiten, wenn andere wegsehen. Im Großen und Ganzen fasst dies das Prinzip der Zivilcourage sehr gut zusammen, auch, wenn natürlich einiges mehr dahinter steckt. Nimmt man es ganz genau, so bedeutet Zivilcourage wörtlich „Bürgermut“, also mutiges Verhalten im Alltag. Der Mut, um den es dabei geht, erfordert vor allem eines: Dass eine Person sich für eine andere einsetzt, auch, wenn dabei für sie selbst ein Risiko besteht. Um ein Beispiel zu nennen, kann dies etwa bei Mobbing der Fall sein, bei dem eine außenstehende Person einschreitet und sich auf die Seite des Opfers stellt, beziehungsweise diesem den Rücken stärkt.

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Prävention: Ehrbegriff als Quelle der Gewalt

“Ehre” ist ein Begriff, zu dem es kein einheitliches Verständnis gibt. Der Begriff taucht in vielen Kulturen oder auch einzelnen Gruppen auf und hat für diese große Bedeutung. “Ehre” wird oft im Zusammenhang mit Scham oder Schande verwendet, beides Folgen der Verletzung der Ehre, welche “wiederherstellt” werden muss. Diese Wiederherstellung der Ehre kann nun entweder von der Person, die am Ehrverlust schuld ist, selbst durchgeführt werden, aber auch von anderen Mitgliedern der Gemeinschaft, wie etwa der Familie.

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Prävention: Radikalisierung am Beispiel von Rechtsextremismus 2/2

Wie genau man Prävention im Falle von Extremismus bewirken kann, ist besonders heikel. Einerseits möchte man den Jugendlichen klar machen, dass ihre Sichtweise bezüglich gewisser Themen verzerrt ist, andererseits muss man dabei aber auch vorsichtig genug vorgehen, um nicht zu riskieren, dass sich die Betroffenen aus Trotz erst recht weiter in ihre Ideologien verstricken. Was also ist besonders wichtig, wenn man Präventionsarbeit im Bereich des Extremismus leisten möchte?

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Prävention: Radikalisierung am Beispiel von Rechtsextremismus 1/2

Vor allem Jugendliche sind besonders gefährdet, sich von Hasspredigten oder der Verbreitung von Ideologien, in unserem Fall von rechtsextremer Seite, beeinflussen zu lassen, die ihnen eine simple Einteilung der Welt in gut und böse versprechen. Klare Feindbilder wie etwa AusländerInnen, AsylantInnen oder Menschen jüdischen Glaubens dienen als Sündenböcke für alle Probleme der Welt, die es daher mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt, um die “westliche Kultur” vor dem Untergang zu bewahren. Gewalttaten gegen MigrantInnen und Minderheiten werden legitimiert, die Ungleichwertigkeit der Menschen und Kulturen wird betont und der Nationalsozialismus wird verharmlost oder gar verleugnet. Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass Jugendliche so weit in die rechtsextreme Szene abrutschen können?

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Prävention: Diskriminierung

Leider ist Diskriminierung ein gesellschaftliches Phänomen, das auch heutzutage noch viel zu oft vorkommt. Jeder kennt zumindest eine Person, die irgendwann einmal schon diskriminiert wurde, vielleicht wurde man es auch selbst – sei es nun aufgrund von Hautfarbe, Sexualität, Religion oder aus irgendeinem anderen Grund. Für die Diskriminierung sind Vorurteile verantwortlich, die den TäterInnen schon von klein auf von ihrem Umfeld mitgeteilt werden, etwa von ihren Eltern und Verwandten, weswegen es umso wichtiger ist, dass sich Jugendliche früh genug damit auseinandersetzen, was denn nun wirklich an diesen Verallgemeinerungen oder gar Feindbildern dran ist.

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Prävention: Gewalt allgemein

Vor kurzem berichteten wir bereits über die Prävention sexueller Gewalt. Dies ist jedoch bei Weitem nicht die einzige Gewalt, die Jugendliche betrifft, um die sich gekümmert werden sollte. Ob es nun darum geht, dass sie selbst zum Beispiel Opfer von häuslicher Gewalt werden oder darum, dass sie vielleicht selbst zu Übergriffen neigen, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht – all das zählt zum Begriff der Gewalt. Damit es aber gar nicht soweit kommt, dass diese überhaupt stattfindet, ist es ratsam, frühzeitig Präventivmaßnahmen zu ergreifen und Jugendliche zu sensibilisieren, was die verschiedenen Formen von Gewalt angeht, denen man vorbeugen möchte.

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Prävention: Sucht

In eine Sucht hineinzurutschen, kann für Jugendliche sehr einfach sein. Vielleicht beginnt es damit, dass sie es genießen, auf Partys so lange trinken zu können, bis die Welt für einen Moment völlig unbeschwert und verschwommen wirkt. Vielleicht auch damit, dass sie sich im Kreis mit Freunden auch mal eine Zigarette anstecken aus Neugier, was denn die anderen daran finden. Vielleicht geraten sie aber auch in eine ganz andere Art der Sucht, die der Essstörungen. So individuell die Umstände jedoch auch sein mögen – sind sich die Jugendlichen dessen bewusst, wie sie mit Symptomen von Abhängigkeit umgehen sollen, so können sie oft noch rechtzeitig gegensteuern, bevor es zur ausgereiften Sucht kommt.

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