Prävention: Was ist eigentlich Zivilcourage?

Besonders gut lässt sich Zivilcourage in folgenden Worten beschreiben: Einschreiten, wenn andere wegsehen. Im Großen und Ganzen fasst dies das Prinzip der Zivilcourage sehr gut zusammen, auch, wenn natürlich einiges mehr dahinter steckt. Nimmt man es ganz genau, so bedeutet Zivilcourage wörtlich „Bürgermut“, also mutiges Verhalten im Alltag. Der Mut, um den es dabei geht, erfordert vor allem eines: Dass eine Person sich für eine andere einsetzt, auch, wenn dabei für sie selbst ein Risiko besteht. Um ein Beispiel zu nennen, kann dies etwa bei Mobbing der Fall sein, bei dem eine außenstehende Person einschreitet und sich auf die Seite des Opfers stellt, beziehungsweise diesem den Rücken stärkt.

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Prävention: Diskriminierung

Leider ist Diskriminierung ein gesellschaftliches Phänomen, das auch heutzutage noch viel zu oft vorkommt. Jeder kennt zumindest eine Person, die irgendwann einmal schon diskriminiert wurde, vielleicht wurde man es auch selbst – sei es nun aufgrund von Hautfarbe, Sexualität, Religion oder aus irgendeinem anderen Grund. Für die Diskriminierung sind Vorurteile verantwortlich, die den TäterInnen schon von klein auf von ihrem Umfeld mitgeteilt werden, etwa von ihren Eltern und Verwandten, weswegen es umso wichtiger ist, dass sich Jugendliche früh genug damit auseinandersetzen, was denn nun wirklich an diesen Verallgemeinerungen oder gar Feindbildern dran ist.

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Prävention: Gewalt allgemein

Vor kurzem berichteten wir bereits über die Prävention sexueller Gewalt. Dies ist jedoch bei Weitem nicht die einzige Gewalt, die Jugendliche betrifft, um die sich gekümmert werden sollte. Ob es nun darum geht, dass sie selbst zum Beispiel Opfer von häuslicher Gewalt werden oder darum, dass sie vielleicht selbst zu Übergriffen neigen, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht – all das zählt zum Begriff der Gewalt. Damit es aber gar nicht soweit kommt, dass diese überhaupt stattfindet, ist es ratsam, frühzeitig Präventivmaßnahmen zu ergreifen und Jugendliche zu sensibilisieren, was die verschiedenen Formen von Gewalt angeht, denen man vorbeugen möchte.

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Prävention: Mobbing

Mobbing – der Albtraum eines/r jeden SchülerIn. Jeden Morgen aufs Neue ist das Aufstehen für die Schule eine Überwindung, jeder Tag beginnt mit demselben starren Blick auf den Boden beim Betreten der Klasse, jede Pause wird begleitet von der Angst, dass es wieder passiert. Das Getuschel, das Verstecken von Schulsachen, die blöden Kommentare der anderen, ja vielleicht sogar das Schubsen und Schlagen – Mobbing hat so viele Gesichter, dass es für Außenstehende oft gar nicht so leicht auszumachen ist. Umso wichtiger also auch für alle Jugendlichen, zu wissen, wie sie sich dagegen wehren können.

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Ziel 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Derzeit melden sich etwa 91% der Mädchen und Burschen in Entwicklungsländern für die Grundschule an, inzwischen besuchen dort drei von vier Mädchen eine Schule. Dennoch gibt es weltweit noch etwa 57 Millionen Kinder im schulreifen Alter, die dem Unterricht fernbleiben, etwa 50% von ihnen leben in konfliktreichen Gebieten. Dabei wird es von Jahr zu Jahr wichtiger, dass junge Menschen eine entsprechende Bildung erhalten: Insgesamt 103 Millionen Jugendliche auf der ganzen Welt fehlt es an ausreichenden Lese- und Schreibfähigkeiten, etwa 6 von 10 Kindern erreichen das Mindestmaß an Lese- und Rechenkompetenz nicht. Das soll sich durch Entwicklungsziel 4 („Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern“) nun aber ändern: In Zukunft soll allen Menschen eine angemessene Bildung zukommen.

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Ohne Beziehung ist vieles schwieriger

Beziehungsaufbau ist wichtig. Ganz gleich, ob im Büro, auf der Baustelle, in der Nachbarschaft oder im Sportverein. Im alltäglichen Zusammenleben fällt vieles leichter, wenn man einander kennt, vielleicht auch einschätzen kann; wenn im oft so hektischen Alltag neben fachlichen Problemstellungen oder kognitiven Lerninhalten auch persönliche Dinge einen Platz finden. Aufmerksam zuhören, ehrliches Interesse zeigen, hier und da auch mal nachfragen, sich ein Stück weit verletzlich zeigen – Kleinigkeiten, die meist Großes bewirken können. » Weiterlesen

Ohne Regeln geht’s nicht

Ein Klassenraum – Tische und Bänke wurden zur Seite geschoben. Eine Schale mit Süßem steht in der Mitte. Die Kinder sitzen im Kreis. Neugierig beobachten sie das Geschehen. Wenn das Bildungsteam des Friedensbüros mit Schulklassen zum Thema „Regeln“ arbeitet, braucht es dafür meist nicht viel mehr, als eine große Portion Bonbons, eine Gruppe von Kindern und etwas Zeit – ein Experiment das am Ende eindrucksvoller ist, als es zunächst vermuten lässt. » Weiterlesen