Indigene Völker: Rechte, die mit Füßen getreten werden

Sie würden abgeschottet, fernab der Zivilisation leben, sich mit Lianen von Baum zu Baum schwingen, mit Pfeil und Bogen durch die Wälder huschen. Naturverbunden – die Edlen Wilden eben. Zu Kolumbus Zeiten waren die Indigenen Völker zwar als Menschen anerkannt, politische oder gar wirtschaftliche Rechte sprach man ihnen dennoch ab – ein Freibrief für Ungleichbehandlung, Unterdrückung, oder kulturelle, physische Ausrottung. Ein Freibrief, der auch heute noch seine Gültigkeit zu haben scheint. » Weiterlesen

Hunger: Der gerettete Müll

Gruselige Fratzen.
Hunger hat viele Gesichter. Versteckte, oftmals nicht eindeutig erkennbare, hässliche, von Gier zerfressene, furchteinflößende, traurige … Eine besonders verzerrte, oft verkannte Fratze trägt ein Hunger, den es – wie viele andere auch – so überhaupt nicht geben dürfte. Seine Existenz hat er auf Wohlstand, Habgier aufgebaut, seine Daseinsberechtigung im wahrsten Sinne erkauft. Hunger, der dann entsteht, wenn andere zu viel haben. Hunger, der seinen Anfang in der Tonne findet. » Weiterlesen

Hunger: Der Weltacker

14 Milliarden Menschen.
815 Millionen Menschen. Fast hundert Mal so viele, wie Österreich Einwohner zählt. Eine unvorstellbare Zahl und dennoch steht sie da. Schwarz auf Weiß. Man kann die Augen zumachen, wegschauen, versuchen zu vergessen, das alles ignorieren. Ändern wird sich dadurch nichts. Die Zahl bleibt und mit ihr die an Hunger leidenden Menschen, für die sie steht. » Weiterlesen

Hunger: Landgrabbing gibt es auch bei uns!

Ein Markt im Bundesstaat Haryana in Indien. Ganz hinten – ein abgeschiedener Bereich, davor ein Mann, der ihn bewacht. Unter blauen Plastikplanen verrotten hier 2000 Tonnen Getreide aus den Ernten vergangener Jahre. Verdorbene Lebensmittel als Resultat verkalkulierter Spekulationsgeschäfte. Auf der anderen Seite des Marktes: Kinder, die ihr Essen am Boden zusammenkratzen. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Denn obwohl Indiens Wirtschaft wächst, das Land zu den größten Nahrungsmittelproduzenten der Welt gehört, leiden über 50 Millionen Kinder an Hunger. Dabei zählen Ungleichheit sowie Bürokratie zu den Hauptursachen. Betroffen sind vor allem Menschen in ländlichen Gebieten: Kleinbauern, die gegen große Agrarkonzerne keine Chance haben. » Weiterlesen

Auf zu neuen Horizonten

Lange hat sie uns begleitet, viele Jahre berichtet, all das nach außen getragen, was auf den ersten Blick vielleicht nicht immer gleich ersichtlich war. Sie war Vermittlerin, Multiplikatorin friedenspolitischer Arbeit – unsere FriedensZeit. Seit 1990 gab es sie. Ins Leben gerufen wurde sie von unserem damaligen Geschäftsführer Dr. Karl Kumpfmüller. Zu Beginn noch analog gesetzt, wurde auch sie wenig später auf Computer umgestellt. Nun haben wir, gemeinsam mit ihr, eine weitere Änderung vorgenommen: Die FriedensZeit wechselt ihr Format. Aus der Zeitung wird ein Blog, anstatt zu blättern, wird fortan gescrollt. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern spart zudem auch noch wichtige Ressourcen.

Die Themen bleiben gleich. Nun wird hier einmal wöchentlich über friedens- und entwicklungspolitische Themen berichtet.

Foto: ©Christina Hauszer

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