Ziel 2: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Im Jahr 2017 kletterte die Zahl der unterernährten Menschen weltweit auf 821 Millionen, etwa zwei Drittel davon leben derzeit in Asien. Als Folge davon sind momentan etwa 22% aller Kinder auf dem Globus aufgrund von Mangelernährung unterentwickelt und bleiben Gleichaltrigen gegenüber im Wachstum zurück. Im Kontrast dazu stellt allerdings auch das Übergewicht, das etwa einer von acht Erwachsenen mit sich herumschleppt, ein immer größeres Problem dar. In Ziel 2 der SDGs, ausformuliert „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“, wird eine Zukunft der besseren Ernährung angepeilt.

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Was sind eigentlich die SDGs?

Nach den Millennium-Entwicklungszielen, die ihre Deadline im Jahr 2015 erreicht haben, stehen nun die SDGs (Sustainable Development Goals) oder auch „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ an, die bis 2030 erfüllt sein sollen. Beschlossen wurden diese 17 Entwicklungsziele gemeinsam am 25. September 2015 von den UN-Mitgliedsstaaten. Was steht denn nun aber auf dieser Liste der Ziele?

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Hunger: Der gerettete Müll

Gruselige Fratzen.
Hunger hat viele Gesichter. Versteckte, oftmals nicht eindeutig erkennbare, hässliche, von Gier zerfressene, furchteinflößende, traurige … Eine besonders verzerrte, oft verkannte Fratze trägt ein Hunger, den es – wie viele andere auch – so überhaupt nicht geben dürfte. Seine Existenz hat er auf Wohlstand, Habgier aufgebaut, seine Daseinsberechtigung im wahrsten Sinne erkauft. Hunger, der dann entsteht, wenn andere zu viel haben. Hunger, der seinen Anfang in der Tonne findet. » Weiterlesen

Hunger: Der Weltacker

14 Milliarden Menschen.
815 Millionen Menschen. Fast hundert Mal so viele, wie Österreich Einwohner zählt. Eine unvorstellbare Zahl und dennoch steht sie da. Schwarz auf Weiß. Man kann die Augen zumachen, wegschauen, versuchen zu vergessen, das alles ignorieren. Ändern wird sich dadurch nichts. Die Zahl bleibt und mit ihr die an Hunger leidenden Menschen, für die sie steht. » Weiterlesen

Hunger: Landgrabbing gibt es auch bei uns!

Ein Markt im Bundesstaat Haryana in Indien. Ganz hinten – ein abgeschiedener Bereich, davor ein Mann, der ihn bewacht. Unter blauen Plastikplanen verrotten hier 2000 Tonnen Getreide aus den Ernten vergangener Jahre. Verdorbene Lebensmittel als Resultat verkalkulierter Spekulationsgeschäfte. Auf der anderen Seite des Marktes: Kinder, die ihr Essen am Boden zusammenkratzen. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Denn obwohl Indiens Wirtschaft wächst, das Land zu den größten Nahrungsmittelproduzenten der Welt gehört, leiden über 50 Millionen Kinder an Hunger. Dabei zählen Ungleichheit sowie Bürokratie zu den Hauptursachen. Betroffen sind vor allem Menschen in ländlichen Gebieten: Kleinbauern, die gegen große Agrarkonzerne keine Chance haben. » Weiterlesen