CoV19 und das Klima

An kaum jemandem sind die letzten Monate ohne zumindest eine einzige Unbequemlichkeit vorübergegangen: Chaotische Videokonferenzen, abgesagte Veranstaltungen, Unsicherheiten im Berufsleben – die Liste ist lang. So sehr wir Menschen aber auch unter dem Ausbruch des Coronavirus gelitten haben, so sehr hat die Umwelt davon profitiert. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nie mehr so einen starken Rückgang der CO2-Emissionen wie in diesem Jahr, der weltweite Energiebedarf sank, Verkehr und Tourismus gingen jeweils zurück. Zeit zum erleichtert Aufatmen? Leider bei weitem nicht.

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Indigene Völker und Pandemien – ein unrühmliche Geschichte

Wie bereits im letzten Beitrag berichtet, stellt das Coronavirus vor allem für indigene Völker eine große Bedrohung dar. Dies ist allerdings bei weitem kein neuartiges Phänomen: Bereits zu Zeiten des Kolonialismus, vor allem um das 19. Jahrhundert, hatten diese immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen, die die Einwanderer mit sich brachten. Nicht nur das, teilweise mussten indigene Völker sogar als Versuchskaninchen herhalten, etwa für Missionare, die an ihnen Medikamente erprobten. Unter anderem als Resultat dieser Erfahrungen reagieren nun also viele indigenen Völker auf der Welt feindlich auf Annäherungsversuche von außerhalb.

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Die Pandemie bedroht insbesondere indigene Völker

In Österreich, wie auch in vielen anderen Ländern, wurden strenge Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der Coronainfizierten niedrig genug zu halten, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. An Corona Erkrankte müssen nach einem positiven Test auf das Virus zuhause bleiben, besonders ernste Fälle werden auf der Intensivstation behandelt. Während es bei uns jedoch bisher keine medizinischen Engpässe gab und dem Großteil der Bevölkerung der Zugang zu adäquater Versorgung bei einer Infektion möglich ist, sieht es bei Völkern in anderen Teilen der Welt, namentlich indigenen Völkern, bei denen sich das Coronavirus rasend schnell verbreitet, um einiges tragischer aus.

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Prävention: Sucht

In eine Sucht hineinzurutschen, kann für Jugendliche sehr einfach sein. Vielleicht beginnt es damit, dass sie es genießen, auf Partys so lange trinken zu können, bis die Welt für einen Moment völlig unbeschwert und verschwommen wirkt. Vielleicht auch damit, dass sie sich im Kreis mit Freunden auch mal eine Zigarette anstecken aus Neugier, was denn die anderen daran finden. Vielleicht geraten sie aber auch in eine ganz andere Art der Sucht, die der Essstörungen. So individuell die Umstände jedoch auch sein mögen – sind sich die Jugendlichen dessen bewusst, wie sie mit Symptomen von Abhängigkeit umgehen sollen, so können sie oft noch rechtzeitig gegensteuern, bevor es zur ausgereiften Sucht kommt.

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Schulschließung aufgrund von Corona – ist das wirklich notwendig?

Eigentlich sollte es in dieser Blogreihe um eine andere Art der Prävention gehen – doch zu Zeiten, in denen das Coronavirus auch hier in Österreich umgeht, ist durchaus ein kleiner Zusatzbeitrag zur medizinischen Prävention angebracht. Gerade jetzt, wo die Schulen geschlossen wurden und auch die Unis sämtliche Lehrveranstaltungen angesagt haben, stellt sich vor allem eine Frage: Ist so viel Prävention wirklich notwendig?

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