Menschenrechte gehören verteidigt – überall

 

… und immer. Immer und immer wieder. Denn auch wenn ihre Existenz in manchen Teilen der Welt kaum noch auffällt, die Umsetzung der einzelnen Artikel zu einer falschen Selbstverständlichkeit mutiert – Menschenrechte sind, ob nun bewusst oder nicht, Teil unseres Alltags, das Fundament, worauf sich unser Leben stützt. Doch auch der sicherste Boden kann bröckeln, Unebenheiten aufweisen und sollte wie Wege, Straßen oder Autobahnen auch, ab und an mal überprüft, gegebenenfalls saniert werden. Und genau das ist nicht nur die Aufgabe der Politik, der Mächtigen da oben. Auch die Bevölkerung, du, ich, wir alle müssen Menschenrechte schützen, verteidigen, und wenn nötig auch einfordern. Denn der Weg bis zu ihrer Verabschiedung war kein leichter. Jahre der Verhandlungen, Rückschläge gingen ihr voraus. Und es bleibt die Frage, ob bei all der Uneinigkeit, der mangelnden Bereitschaft zum Dialog, dem gegenseitigen Misstrauen am internationalen Staatsparkett heute ein solcher Vertrag noch zu stände käme. » Weiterlesen

Nein ist nein

 

 

Bedingungslos. Ohne Ausnahme. Auch wenn es manchmal zaghaft, unsicher, ja vielleicht sogar leise ausgesprochen wird. Das berühmte Wort mit den vier Buchstaben besitzt auch dann noch seine Gültigkeit. Es ist ein Begriff, der Grenzen setzt, Ablehnung zum Ausdruck bringt, aber auch die eigenen Vorstellungen, Wünsche und Ziele absteckt. Ein Terminus, der durchaus polarisiert und vor allem in der Erwachsenenwelt mehr und mehr an Popularität einbüßt, stattdessen Seltenheitswert gewinnt. » Weiterlesen

Offenheit macht Neues möglich

 

 

 

Wir alle haben Angst. Vor Dunkelheit, dem Nachbarshund oder wenn wir im Hochseilgarten mal ganz oben stehen. Sie ist vielfältig. Individuell. Immer irgendwie anders und meist nicht gerade positiv besetzt. Doch Angst, das undeutliche Gefühl des Bedrohtseins, gehört dazu, ist Teil unseres Menschseins. Ohne sie hätten wir Säbelzahntiger, Höhlenlöwe und Co. wohl kaum überlebt. Und auch heute noch schützt uns die Emotion vor so manchem Risiko. In ihrer Warnfunktion stellt sie sich dem Menschen in den Weg, versucht uns von möglichen Gefahren fernzuhalten. Doch sie kann auch mobilisieren, Kräfte freisetzen, uns zu Leistungen treiben, die unter normalen Umständen so wohl kaum möglich wären. » Weiterlesen

Jeder Mensch verdient Respekt

Ganz gleich, ob groß oder klein, dick oder dünn, gläubig, hell- oder dunkelhäutig. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis – wir alle wollen ernstgenommen, respektvoll behandelt werden. Alle. Auch die Jüngsten. Denn obwohl man Respekt heute vermehrt mit der Achtung gegenüber Älteren assoziiert, haben auch Kinder ein Recht darauf. Respekt hat etwas mit Würde zu tun und die wiederum ist angeboren, steht uns allen, altersunabhängig zu. Die Achtung vor der Meinung des Kindes ist auch eines der vier Prinzipien der Kinderrechtskonvention. Ja, so etwas gibt es! Kinder haben Rechte. Viele sogar. » Weiterlesen

Das Internet vergisst nicht

Nacktbilder. Babyfotos. Geständnisse. Beschimpfungen. Harte Worte. Auf Facebook, Instagram, Snapchat und Co. tummelt sich so allerhand. Menschen, die von der Toilette aus, in die Kamera sprechen, fragwürdige Dinge vermarkten, andere beleidigen, diskriminieren, Fotos teilen, die nicht ihr Eigen sind. Es gibt Nichts, was es nicht gibt. Und es scheint, als hätte uns das Internet nach und nach impulsiver, leichtfertiger werden lassen. » Weiterlesen

Quellen gehören überprüft

 

 

 

Fake News gab es schon immer. Lange vor der Erfindung des Internets, und auch bevor es Zeitungen und Bücher gab. Sie sind kein Phänomen der heutigen Zeit und schon gar nicht auf Donald Trumps alleinigem Mist gewachsen. Jahrhunderte vor ihm bedienten sich Herrscher bereits der Unwahrheit, schufen alternative Fakten, um schneller an ihre Ziele zu gelangen, die Gegner so effektiv wie möglich „aus dem Weg zu räumen“. Darunter auch Pharao Ramses der II. einer der mächtigsten Männer seiner Zeit. Die Schlacht bei Kadesch gegen die Hethiter jedoch verlor er. Dennoch ließ sich der geschlagene Pharao in Ägypten feiern. Er habe gesiegt, erklärte er damals, und ließ den falschen Triumph sogar noch in Stein meißeln. » Weiterlesen

Nachfragen kann vorbeugen

 

 

Zwischenmenschliche Kommunikation hat ihre Tücken. Sie ist fehleranfällig, funktioniert nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Da werden Dinge missverstanden, anders interpretiert, in einen völlig neuen Kontext gesetzt. Und das, obwohl wir als Senderinnen oder Sender meist glauben, uns deutlich, ja unmissverständlich ausgedrückt zu haben. Irgendwo, am Weg, zwischen uns und der nachrichtempfangenden Person gehen immer wieder Informationen verloren oder aber werden fälschlicherweise hinzugefügt. Und das meist völlig unbeabsichtigt. Je nach Tagesverfassung, Laune, Müdigkeitsgrad oder Stresslevel können die Dinge anders interpretiert werden. Aber auch unsere eigene Mimik, Gestik, unsere Stimme spielen beim Sprechen eine große Rolle, können der Nachricht eine völlig neue Bedeutung geben. „Wie bitte?“ ist nicht gleich „wie bitte?“. Es ist also nicht immer einfach. Weder für die Sprechenden, noch für all jene, die auf der anderen Seite stehen.

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Schweigen hilft nicht immer.

 

 

 

Wie oft haben wir ihn gehört, irgendwann verinnerlicht, später vielleicht sogar selbst gepredigt? Omas Lieblingsspruch, der Leitsatz vieler Professorinnen und Professoren und bestimmt auch eine von Knigges wichtigsten Verhaltensregeln – Reden ist Silber. Schweigen jedoch Gold. Eine Annahme, wonach das Stillsein im Umgang mit anderen besser wäre, einen höheren Stellenwert besäße, uns weiter brächte, als das andauernde Diskutieren, das viele Reden und ständige Mundaufmachen. Es ist ein Sprichwort, das uns seit jeher begleitet. Ein Leitsatz, der die Gesellschaft in der einen oder anderen Weise geprägt hat, jedoch nicht immer hilfreich war und es auch heute nicht ist. » Weiterlesen

Gerüchte gehören gefiltert

Die Menschen reden. Mit-, aber auch übereinander. Und seit der Erfindung von Social Media sogar ganz bequem vom eigenen Bett aus. Man braucht sich also nicht einmal mehr zu sehen. Wir hören, lesen Dinge auf der einen Seite, erleben sie selbst auf der anderen. Denn es macht einen Unterschied, ob wir Geschichten aus zweiter, dritter ja sogar vierter Hand erfahren, oder aber eben persönlich anwesend sind, die Dinge am eigenen Leib erleben. Sie können sich verändern, inhaltlich in eine ganz andere Richtung gehen, von Mensch zu Mensch anders interpretiert, im Sinne der Sensationsgier neu erfunden werden. Und so passiert es, dass es von ein und derselben Erzählung immer wieder unterschiedliche Interpretationen gibt. Wie schmerzhaft das sein kann, erlebt man meist erst dann, wenn die eigene Geschichte verdreht wird, man selbst nicht mehr alleine als Erzählerin oder Erzähler derselben dasteht. » Weiterlesen

Aus Sicht des anderen wird vieles verständlicher

Sie ist einer der Grundpfeiler des menschlichen Zusammenlebens, spielt eine wichtige Rolle in der gemeinsamen Konfliktlösung. Und im Gegensatz zu anderen Kompetenzen können sie alle stärken, üben, trainieren – die Empathie, die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen; das berühmte „in den Schuhen eines anderen gehen“ eben. » Weiterlesen

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