Femizid – Relevante Beratungsstellen 2/2

Gerade zu Zeiten der Coronakrise hatten besonders diejenigen Frauen zu leiden, die zusammen mit einem Mann auf engstem Raum zusammengepfercht waren, der öfters einmal gewalttätig wird. Doch auch jetzt, wo die Corona-Maßnahmen nach und nach gelockert werden und die Situation auf außenstehende Personen nicht mehr ganz so akut wie zuvor wirkt, sollte man nicht vergessen, dass es nach wie vor Frauen gibt, die sich in einer Beziehung befinden, in der häusliche Gewalt keine Seltenheit mehr ist. Glücklicherweise gibt es in Österreich einige Institutionen, dessen Aufgabe genau das ist: Diejenigen Frauen zu unterstützen, die dringend etwas an der derzeitigen Situation bei ihnen zuhause ändern wollen und müssen.

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Femizid – Relevante Beratungsstellen 1/2

Erfährt man daheim durch seinen Partner Gewalt, so scheint die Lage oft aussichtslos: Während hinter geschlossenen Türen oft wüste Beschimpfungen fallen oder sogar Schläge ausgeteilt werden und Vergewaltigungen keine Seltenheit mehr sind, gibt sich der Partner vor Freund:innen, Familie und Bekannten oft so freundlich und entgegenkommend, dass ihm keiner zutrauen würde, auch nur seine Stimme einmal etwas über die normale Gesprächslautstärke zu erheben. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass die betroffenen Frauen sich an jemanden wenden können, um sich Unterstützung zu holen oder gegebenenfalls der Situation zuhause zu entfliehen. Dafür existieren zum Glück einige Institutionen, die ihnen dabei behilflich sein können.

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Femizid – Und wie sieht es in Österreich aus?

Jede fünfte Frau in Österreich hat Gewalterfahrung – und die Coronakrise hat nicht unbedingt dabei geholfen, diese erschreckende Tatsache zu ändern. Nach dem ersten Lockdown gab es immerhin um 20% mehr Wegweisungen als zuvor, was alles andere als eine geringe Steigerung ist. Selbstverständlich hat das auch seinen Grund: Mehr Zeit denn je gemeinsam auf kleinem Raum zu verbringen, finanzielle Nöte und der Entfall von Möglichkeiten zur Kanalisation von Wut und Aggression tragen schnell dazu bei, dass die Gewalt in ohnehin schon angespannten Beziehungen schneller denn je eskaliert. Und in viel zu vielen Fällen endet die Gewalt gegen eine Frau mit Mord durch Partner oder Expartner, einem Femizid. Deswegen ist es also auch gerade jetzt notwendig, nicht wegzuschauen, sondern viel eher anzupacken und das zu richten, was momentan schief läuft. Wo man dafür anfangen könnte und was dringend erforderlich ist, um Femizide zu verhindern, beantwortet uns die ehemalige unabhängige Frauenbeauftragte und Stv. Vorsitzende des Friedensbüros Barbara Kasper.

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Femizid – Geschlecht als Faktor in einem Mord

Es ist ein Thema, das momentan in ganz Österreich Schlagzeilen macht: Femizid. Zwölf Frauen wurden dieses Jahr bereits ermordet (Stand Anfang Mai 2021), eine Zahl, auf die das Land eindeutig nicht stolz sein kann. Leider sieht es auch im Vergleich zu anderen Ländern nicht gut aus: In keinem anderen europäischen Land ist es wie in Österreich der Fall, dass mehr Frauen als Männer ermordet werden. Aber warum ist das so? Was für Motivationen stecken hinter einem Femizid? Und auch ganz wichtig: Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein Femizid passieren kann?

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Toleranz und Akzeptanz: Akzeptanz, die eigentlich gar keine ist

Homosexualität ist ein Thema, das zum Glück immer mehr an Toleranz in unserer Gesellschaft erlangt. Anders sieht es jedoch mit der Akzeptanz von homosexuellen Personen aus. Während diesen zwar von den Menschen in ihrem Umfeld immer seltener homophobe Kommentare an den Kopf geworfen werden oder sie gar Opfer gewalttätiger Übergriffe werden, so wird ihre sexuelle Orientierung dennoch nicht überall gebilligt. Auffällig ist hierbei allerdings, dass Lesben anscheinend eher akzeptiert werden, als es bei Schwulen der Fall ist, wenn man einen Blick auf die Inhalte diverse Medien wirft – aber ist das auch tatsächlich so?

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Raus aus dem Sexhandel und zurück ins Leben. Nur wie?

Die Wege, auf denen man in die Falle des Sexhandels tappen kann, sind zahlreich, die Geschwindigkeit, mit der man schließlich auch in dieser gefangen bleibt, ist rasant. Viel schwieriger und langwieriger ist dahingegen der Prozess, sich seinem Sexhändler zu entwinden und einen (Wieder-)Einstieg in ein normales Leben zu schaffen. Dies schaffen allerdings nur die wenigsten Betroffenen auf eigene Faust, weswegen es notwendig ist, dass genügend Institutionen vorhanden sind, die ihnen dabei unter die Arme greifen können.

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Sexhandel – die tabuisierte Form der Sklaverei

Obwohl Sexhandel direkt hinter dem Drogenhandel das zweitgrößte illegale Gewerbe ist, das rasch am Wachsen ist, so wird dennoch vergleichsweise selten über ihn berichtet. Sexhandel bezeichnet das Erzwingen von sexuellen Handlungen zum Eintreiben von Gewinn, etwa anhand von Gewaltanwendung, Betrug oder Nötigung. Auch sämtliche Fälle, in denen Minderjährige zu sexuellen Akten gezwungen werden, zählen als Sexhandel. Insgesamt sind weltweit etwa 4,8 Millionen Menschen von Sexhandel betroffen, ganze 21 Prozent davon sind Kinder. Zwar sind durchaus auch Buben und Männer Opfer von Sexhandel, allerdings machen Mädchen und Frauen mit 96 Prozent beinahe die Gesamtheit der Betroffenen aus.

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Prävention: Ehrbegriff als Quelle der Gewalt

“Ehre” ist ein Begriff, zu dem es kein einheitliches Verständnis gibt. Der Begriff taucht in vielen Kulturen oder auch einzelnen Gruppen auf und hat für diese große Bedeutung. “Ehre” wird oft im Zusammenhang mit Scham oder Schande verwendet, beides Folgen der Verletzung der Ehre, welche “wiederherstellt” werden muss. Diese Wiederherstellung der Ehre kann nun entweder von der Person, die am Ehrverlust schuld ist, selbst durchgeführt werden, aber auch von anderen Mitgliedern der Gemeinschaft, wie etwa der Familie.

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Prävention: Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt ist ein eher unangenehmes Thema, über das oft geschwiegen wird, obwohl es im Alltag sehr wohl präsent ist. Damit gemeint sind sämtliche Übergriffe sexueller Natur, mit denen die betroffenen Personen nicht einverstanden sind. Ob es nun um die sexuelle Belästigung von Frauen oder gar die Vergewaltigung von Kindern geht – fest steht, dass Handlungen dieser Art nicht nur klarer Machtmissbrauch und Zeichen von Aggression sind, sondern auch in jedem Fall unterbunden werden müssen. Um das zu erreichen, gibt es zahlreiche Projekte und Workshops, bei denen sich die Teilnehmer intensiv mit sexualisierter Gewalt auseinandersetzen und im Zuge dessen sensibilisiert werden, was dieses Thema angeht.

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Gewalt gegen Frauen: Frauen in aller Welt schließen sich an

Die Reaktion auf Las Tesis’ Performance, die am 25. November in Chile zum ersten Mal stattfand, war enorm. Unzählige Frauen sind der Aufforderung, die Choreographie zu verbreiten, nachgekommen – inzwischen wurde diese schon in den unterschiedlichsten Ländern mehrmals aufgeführt. Auch, wenn nicht alle davon ein so großes Problem mit Gewalt gegen Frauen haben wie Chile, so ist dies doch ein klares Zeichen dafür, dass sich eindeutig etwas ändern muss.

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